Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming ist eine Strategie, um das Ziel Chancengleichheit von Frauen und Männern zu erreichen.

Was heißt Gender Mainstreaming?
Gender Mainstreaming ist ein neuer Begriff für eine neue Strategie. Lesen Sie hier, was Gender Mainstreaming bedeutet und worum es geht.
Homepage: Gender Mainstreaming
 
In der Organisation, Konzeption, Umsetzung sowie bei der Evaluierung aller Maßnahmen versucht das SMC, die unterschiedlichen Bedingungen, Situationen und Bedürfnisse von Frauen und Männern systematisch zu berücksichtigen. Die derzeit bestehende Organisationsstruktur macht es möglich, die Bedürfnisse der Betroffenen aufzunehmen und auf geänderte Bedingungen einzugehen.
 
Die Chancengleichheit von Frauen und Männern ist im Leitbild des SMC verankert. Es werden die GM-Toolbox und die Check-Liste zur Umsetzung von Gender Mainstreaming innerhalb von ESF- Projekten des bm:bwk verwendet.
 
Analyse
Die dem Projekt vorausgegangene „Bedarfsanalyse für die Errichtung eines regionalen Bildungszentrums Salzburg/Saalfelden“ hat ergeben, dass Frauen im Pinzgau durch eingeschränkte zeitliche und örtliche Mobilität weniger Bildungschancen haben als Männer. Unregelmäßige Arbeitszeiten der im Tourismus und Gastgewerbe Beschäftigten lassen regelmäßigen Kursbesuch kaum zu.

Neue Formen des Lernens (Fernstudium, eLearning) mit wenig Präsenzzeiten ermöglichen  relative Orts- und Zeitunabhängigkeit.

Derzeit sind an der FernUniversität in Hagen rund 57. 000 Studierende eingeschrieben. Vier von fünf Studierenden sind berufstätig. Durch die Möglichkeit, Lernen zeit- und ortsunabhängig zu gestalten, haben Berufstätige, Frauen in der Familienpause, AlleinerzieherInnen, Behinderte, Wehr- und Zivildienstleistende Gelegenheit zu einem wissenschaftlichen Hochschulstudium.

Durch Videokonferenzprüfungen vor Ort wird allen Studierenden die kostenintensive- und zeitaufwendige Anreise und Übernachtung in Hagen erspart.
 
Ziele

Die Teilnahme von mindestens 50% Frauen in allen Maßnahmen.

Abbau von geschlechtspezifischen Disparitäten innerhalb der Maßnahmen im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung/Erweiterung von Handlungsoptionen durch Seminare zu Selbstpräsentation, Studienorganisation und Zeitmanagement, Rhetorik u.a.

Erleichterung des Bildungszugangs durch Angebot der Kinderbetreuung (z.B.: Tagesbetreuung)
Abbau der Aufteilung des Arbeitsmarktes in Frauen- und Männerberufe (z.B.: Bewerbung des Vorbereitungskurses für den FH-Studiengang Telekommunikationstechnik & ¯systeme/TKS an der HBLA („Mädchenschule“).

Maßnahmen gegen die unkritische Tradierung von Rollenklischees im Bereich des Lehrens und Lernens (Lehrinhalte, U-Mittel, Umgangsformen): Modell für die eigene Entwicklung ¯ Weiterbildungsstudium: VINGS Maßnahmen innerhalb des eigenen Projektmanagements: Beiziehen von GenderExpert/inn/en (Gleichstellungsbeauftragte u.a.), Betrauung von MitarbeiterInnen mit Leitungsfunktionen.

Evaluierung
Geschlechtsspezifische Daten und Ergebnisse werden laufend erhoben und dokumentiert (TeilnehmerInnen-Datenblatt, Beratungsblatt, StudentenInnen-Informationssystem ¯ SIS)
 
Mindestens vierteljährliche Überprüfung und Auswertung der Umsetzungsschritte
 
Weitere Informationen: www.gendermainstreaming.at

 

gefördert von Land Salzburg, Stadt Saalfelden, Universität Salzburg, Universität Linz, TechnoZ